Wissenschaftliches Programm | Samstag, 23.11.2019

Samstag, 23.11.2019 | 09.45–11.15 Uhr | Saal Essen
Probleme und Lösungen

Moderation: A. Haferkamp, Mainz; K. Höfner, Oberhausen

09.45 Uhr
State of the Art:
Operative Therapie des benignen Prostatasyndroms – wohin geht die Reise?
T. Bschleipfer, Weiden

10.05 Uhr
Retrospektive Untersuchung der Unterschiede zweier Verfahren zur operativen Versorgung des benignen Prostatasyndroms („Transurethrale Elektroresektion der Prostata“ und „180-Watt-XPS™-Greenlight-Laserung der Prostata“): Katheterdicke und -liegedauer, Spülungsintensität und Schmerzscore in der klinischen Routine
T. Lichtenberg, Bochum; A. Wiedemann, Witten

10.15 Uhr
Prophylaxe von HWI
R. Kirschner-Hermanns, Bonn

10.30 Uhr
Inkontinenzassessments
S. Ege, Stuttgart

10.45 Uhr
Urotherapie – Möglichkeiten einer interdisziplinären Weiterbildung
B. Schilcher, Meerbusch

10.55 Uhr
A novel endoscopic surgery method: transurethral surgery – natural orifice translumenal endoscopic surgery
(TUS-NOTES) for treatment of vesicovaginal fistula
J. Neymeyer, Berlin; K. Kornienko, Berlin; D. E. Moldovan, Berlin; T. Schlomm, Berlin

11.05 Uhr
Diskussion
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Samstag, 23.11.2019 | 09.45–11.15 Uhr | Saal Ruhr
Belastungsinkontinenz bei Mann und Frau

Moderation: R. Bauer, München; B. Gabriel, Wiesbaden

09.45 Uhr
State of the Art:
Artefizielle Sphinkteren – Stand 2019
M. Rutkowski, Korneuburg, Österreich

10.05 Uhr
Ergebnisse nach Einlage einer suburethralen Schlinge bei Belastungsinkontinenz in einem zertifizierten Kontinenzzentrum
N. Ng-Stollmann, Tettnang; C. Fünfgeld, Tettnang

10.15 Uhr
Neuartiges adjustierbares Bandsystem zur Behandlung der männlichen Belastungsinkontinenz
R. Anding, Bonn; R. Kirschner-Hermanns, Bonn

10.25 Uhr
Schlinge nach Schlinge in der Therapie der männlichen Belastungsinkontinenz – eine Option?
M. Grabbert, Freiburg im Breisgau; T. Hüsch, Mainz; A. Kretschmer, München; A. Haferkamp, Mainz; R. Bauer, München

10.35 Uhr
Patientenselektion bei mittelgradiger bis schwerer männlicher Belastungsinkontinenz in Zentren mit chirurgischer Expertise
M. Grabbert, Freiburg im Breisgau; T. Hüsch, Mainz; A. Kretschmer, München; R. Kirschner-Hermanns, Bonn; R. Anding, Bonn; A. Rose, Duisburg; A. Friedl, Wien, Österreich; A. Obaje, Hildesheim; B. Brehmer, Schwäbisch Hall; C. M. Naummann, Kiel; F. Queissert, Münster; H. Loertzer, Kaiserslautern; J. Pfitzenmaier, Bielefeld; J. Nyarangi-Dix, Heidelberg; M. Kurosch, Mainz; R. Olianas, Lüneburg; R. Homberg, Hamm; R. Abdunnur, Schwelm; J. Schweiger, Erfurt; C. Wotzka, Stuttgart; T. Pottek, Berlin; A. Haferkamp, Mainz; R. Bauer, München; W. Huebner, Korneuburg, Österreich

10.45 Uhr
Advance XP: hat das Alter Einfluss auf die Ergebnisse und Komplikationen?
J.-N. Mumm, München; B. Klehr, München; C. Gozzi, Bozen, Italien; P. Rehder, Innsbruck, Österreich; F. May, Dachau; R. Homberg, Hamm; P. Gebhartl, Vöcklabruck, Österreich; C. G. Stief, München; R. M. Bauer, München

11.05 Uhr
State of the Art:
Was tun, wenn die FDA die suburethralen Bänder verbieten sollte? Stellenwert anderer operativer Techniken
B. Gabriel, Wiesbaden
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Samstag, 23.11.2019 | 09.45–11.15 Uhr | Raum F
OP-Videos

Moderation: C. Fünfgeld, Tettnang; M. Oelke, Gronau

09.45 Uhr
TOT
M. Vorwerk, Berlin

09.55 Uhr
TVT
T. Tan Tjhen, Hamm

10.05 Uhr
(offene) Kolposuspension nach Bruch
K. Beilecke, Berlin

10.20 Uhr
Faszienzügelplastik
C. Hampel, Erwitte

10.30 Uhr
Vordere Vaginalplastik
A. Reich, Neu-Ulm

10.40 Uhr
Scheidenstumpffixation nach Amreich-Richter
B. Uhl, Oberhausen

10.50 Uhr
Transvaginale Sakrokolpopexie
H. Hertel, Hannover

11.00 Uhr
Roboter-assistierte Sakrokolpopexie
M. Addali, Gronau
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Samstag, 23.11.2019 | 09.45–11.15 Uhr | Raum K
Physiotherapie

Moderation: A. Köwing, Buchholz; C. Skala, Mainz

09.45 Uhr
State of the Art:
Was beweisen Studien? (Diagnostik, Sono, Pessare, Adherence..)
B. Schulte-Frei, Köln

10.10 Uhr
Muskeltraining
L. Radlinger, Bern, Schweiz

10.20 Uhr
OASIS – kann Physiotherapie helfen?
A. Köwing, Buchholz

10.30 Uhr
Nimoc: Non-Invasive Mobilisation of the Coccyx
S. Lohof-Venema, Wildervank, Niederlande

10.50 Uhr
Einbindung des Beckenbodens in komplexe Bewegungen
J. Wachter, Mieming, Österreich

11.00 Uhr
Diskussion
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Samstag, 23.11.2019 | 09.45–11.15 Uhr | Raum C
Praktische Urodynamik für Ärzte

Workshopleitung: W. Schäfer, Pittsburgh, USA; S. Schumacher, Abu Dhabi, VAE

Die Urodynamik ist die einzige Untersuchungsmethode, um die Pathophysiologie einer Harninkontinenz oder Blasenfunktionsstörung zu identifizieren. Ergänzend zu einer suffizienten Basisdiagnostik liefert sie die Information, die zu einer exakten Klassifikation von Funktionsstörungen des unteren Harntraktes benötigt wird. Mitglieder des Arbeitskreises Urologische Funktionsdiagnostik geben in Referaten und praktischen Demonstrationsfällen an aktuellen Messgeräten die entscheidenden Tipps und Tricks zur Vorbereitung, Durchführung, Fehlererkennung, Auswertung und Interpretation urodynamischer Messungen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die separate Anmeldung!
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Samstag, 23.11.2019 | 09.45–11.15 Uhr | Raum A
Operative Urogynäkologie

Workshopleitung: T. Fink, Berlin; K. Jundt, München; W. Theurer, Stuttgart

OP-Workshop für urogynäkologisch Interessierte, die im Rahmen eines Hands-on Trainings an Modellen Erfahrungen mit unterschiedlichen Operationsmethoden zur Behandlung der Beckenbodeninsuffizienz erlangen möchten. In der Form eines urogynäkologischen Zirkeltrainings werden Arbeitsplätze
• für Knoten- und Nahttechniken, wie sie bei der laparoskopischen Sakro, Kolpo-, Zerviko-, Hysteropexie und Pectopexie notwendig werden,
• zur Einlage von Netzen im Bereich des kleinen Beckens,
• zur Injektion von Botulinumtoxin A in den Detrusormuskel,
• für die periurethrale Injektionstherapie an Schweineblasen, sowie
• für Übungen zum Platzieren der Elektrodennadeln der sakralen Neuromodulation bereitgestellt.

Begleitet wird der Workshop von Kurzvorträgen zu den einzelnen Operationsverfahren.

Themen und Ziele sind u. a.: Erlernen der richtigen Indikationsstellung und Durchführung der Operationen unter Berücksichtigung der Erfolgsraten und Komplikationen sowie Weitergabe von Tipps zu deren Vermeidung. Im Gespräch mit den Experten besteht die Möglichkeit zum persönlichen Fachgespräch über urogynäkologische operative Verfahren.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die separate Anmeldung!
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Samstag, 23.11.2019 | 11.45–13.15 Uhr | Saal Ruhr
Kontroversen, Trends und Politik

Moderation: T. Enzmann, Brandenburg a. d. Havel; R. Tunn, Berlin

11.45 Uhr
State of the Art:
Uro-Geriatrie: Mode oder Erfordernis?
A. Wiedemann, Witten

12.00 Uhr
Restharn, Obstruktion und Atonie oder alles zusammen?
K. Höfner, Oberhausen

12.20 Uhr
Das Ende der Netze? – Auswege aus dem Dilemma
G. Naumann, Erfurt

12.35 Uhr
Laser in der Gynäkologie Mode oder Gewinn?
C. Reisenauer, Tübingen

12.50 Uhr
Roboterchirurgie: zwischen Anspruch und Realität
A. Haferkamp, Mainz
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Samstag, 23.11.2019 | 11.45–13.15 Uhr | Raum F
Aktuelles aus der Koloproktologie

Moderation: W. Kneist, Mainz; G. Kolbert, Hannover

11.45 Uhr
Kontinent nach Proktokolektomie: Kock-Pouch
G. Möslein, Wuppertal

12.05 Uhr
Inkontinenz nach Hämorrhoidenbehandlung – ein Thema?
T. Borschitz, Mainz

12.25 Uhr
Gracilis-Plastik – wann und wie?
A. Fürst, Regensburg

12.45 Uhr
Prolapsoperationen – findet das hintere Kompartiment genug Beachtung?
A. Rink, Leverkusen

13.05 Uhr
Anale Irrigation als Bedingung für die partiell intersphinktäre TaTME – ein bemerkenswerter Fall?
C. Boedecker, Mainz; J. F. Schiemer, Mainz; J. Lehnhard, Mainz; W. Kneist, Mainz
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Samstag, 23.11.2019 | 11.45–13.15 Uhr | Raum K
Aktivität und Kontraktionsformen der Beckenbodenmuskulatur im Alltag und Training

Workshopleitung: I. König, Bern, Schweiz; H. Moser, Bern, Schweiz; L. Radlinger, Bern, Schweiz

Dieser Workshop zeigt auf der Basis der Definition von Belastungsinkontinenz, welche besondere Bedeutung der Schnell- und Reaktivkraft(-ausdauer) in der physiotherapeutischen Rehabilitation der Beckenbodenmuskulatur (BBM) zukommt. Dazu werden erwiesenermassen wirksame Trainingsmethoden sowie eigene Forschungsergebnisse zur neuromuskulären Aktivität und Kontraktionsform der BBM bei Alltagsbewegungen und Trainingsübungen vorgestellt. Wir diskutieren ausführlich und praxisnah die spezifischen Herausforderungen der Anwendung dieser Trainingsmethoden und -übungen bei der BBM.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die separate Anmeldung!
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Samstag, 23.11.2019 | 11.45–13.15 Uhr | Raum C
Anforderungen an Pflegende in der Kommunikation mit inkontinenten, schwierigen oder fremdkulturellen Patienten

Workshopleitung: B. Düver, Wuppertal

Der Workshop richtet sich an Pflegende und med. Fachangestellte und gibt Tipps und Tricks in der Kommunikation und im Umgang mit schwierigen oder fremdsprachigen inkontinenten Patienten. Vor dem Hintergrund einer in Deutschland und weltweit steigenden Anzahl inkontinenter Menschen, bekommt deren Versorgung im Alltag in Klinik und Praxis ein immer größerer Stellenwert. Dabei begegnen wir häufig Sprach-und Verständnisproblemen. Die sozialen und kulturellen Hintergründe beeinflussen den Umgang und die Kommunikation. Die Pflegenden und Untersucher sind dabei gefordert Verständnisprobleme zu erkennen, aufzuklären um eine wirksame Kooperation der Betroffenen zu erreichen. Dazu bedarf es Geduld, Empathie und Werkzeuge zum besseren gegenseitigen Verstehen und Motivation. Schwerpunkte sind Grundlagen der Kommunikation, Kommunikationstechniken, und die Entwicklung von Problemlösungsstrategien in der Gruppenarbeit, bei der aus dem gemeinsam generierten Themenspektrum beispielhafte Lösungen entwickelt werden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die separate Anmeldung!
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Samstag, 23.11.2019 | 13.15–13.45 Uhr | Saal Ruhr
Schlusssitzung

Moderation: A. Haferkamp, Mainz; W. Kneist, Mainz; C. Reisenauer, Tübingen

Schlußworte und Dank
G. Naumann, Erfurt; A. Wiedemann, Witten

Kongresspräsidenten 2019
A. Haferkamp, Mainz
1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft

Einladung zum 32. Kongress der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. und dem
91. Seminar des Arbeitskreises Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau nach Berlin 2020
T. Enzmann, Brandenburg a. d. Havel; R. Tunn, Berlin; M. E. Kreis, Berlin
Kongresspräsidenten 2020